Die 5 goldenen Regeln einer gesunden Ernährung

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⇨ Herkunft und Qualität unserer Nahrung

⇨ Fleischesser, Vegetarier oder ganz Veganer?

⇨ Die Kunst der Zubereitung macht den Unterschied!

⇨ Superfoods! Sind die wirklich Super?

⇨ Fasten macht Gesund und Glücklich

Ernährung, Du bist was du isst!

Heutzutage existieren zahlreiche Theorien und Mythen zum Thema richtige Ernährung. Es wird viel darüber diskutiert welche Ernährungsweise die gesündeste ist. Dabei bilden sich regelgerechte Bewegungen, die oftmals viel versprechen aber wenig bieten. Besonders Konzerne nutzen das Unwissen vieler Konsumenten aus, um Ihre hochgelobten Produkte zu verkaufen.

Das Angebot an sogenannten Wunderdiäten und Produkten scheint grenzenlos zu sein. Doch welche Gefahren hinter solchen Diäten und Produkten steht, ist vielen Konsumenten nicht bekannt. Selbst für Ernährungsexperten wird es angesichts dieser Unmengen von Produkten immer schwieriger den Überblick zu behalten.

Wir geben euch einen Überblick, welche 5 goldenen Grundsätze einer gesunden Ernährung für uns wichtig sind und eine tragende Rolle in unserem ganzheitlichem Konzept spielen!


Wenn Du dich nicht um deinen Körper kümmern willst, wo wirst du leben?

~ TreeBrothers


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Herkunft und Qualität unserer Nahrung

Wir erinnern uns sicherlich noch an den Apfel oder die Tomate aus Omas Garten. Den meisten Menschen schmeckt natürliche Kost frisch aus dem Garten am Besten. Aufgrund der rasanten Entwicklung unserer Gesellschaft wird es jedoch immer seltener, dass wir frische und ursprüngliche Nahrung zu uns nehmen. Es wird vielmehr darauf Wert gelegt, dass sie günstig und mit möglichst wenig Aufwand zu beschaffen bzw. zu verarbeiten ist.

Besonders Berufstätige sparen sich vermeintlich Zeit, indem sie immer mehr auf fast Food oder Fertigprodukte zurückgreifen. Dabei übersehen wir schnell, wie schädlich solche Lebensmittel für uns sind. Wir verlassen uns auf den Geschmackssinn und das Sättigungsgefühl, ohne uns wirklich über die Herkunft, Qualität oder Art der Zubereitung zu informieren.

Das zeigt der Ernährungsreport 2017 der vom deutschen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegt worden ist. Demnach stellen sich nur 39% der Verbraucher an den Herd. Davon wünschen sich 55% der Befragten eine einfache und schnelle Zubereitung der Gerichte. Bei den 19- 29 Jährigen liegt die Zahl sogar bei 72%. Leider fehlt vielen Menschen nicht nur die Zeit sich intensiver mit ihrer Ernährung zu beschäftigen, es mangelt ihnen oft auch an Geld.


„Ungefähr achtzig Prozent der Lebensmittel in den Regalen der Supermärkten,

existierten vor 100 Jahren nicht.“

~ Larry McCleary


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So besagt die Statistik auch, dass die Bürger den Großteil ihrer Nahrung von Supermärkten und Discountern, statt regional vom Bauer oder Biomarkt beziehen. Wir übersehen schnell, dass wir mit unserem Konsum die Nachfrage solcher Konzerne bestimmen, ohne zu wissen welche wirtschaftlichen Folgen dies für unsere Region hat. Wie kann es sein, dass ein Apfel aus Südamerika günstiger ist, als ein Apfel aus unserer Region?

Dabei ist es mittlerweile kein Geheimnis mehr wie sehr die meisten Lebensmittelprodukte dieser Supermärkte und Discounter mit Pestiziden und verschiedensten Zusatz- und Inhaltsstoffen belastet sind, von gen manipulierten Produkten ganz zu schweigen. Wenige Konsumenten schauen tatsächlich auf die Inhaltsstoffe auf der Rückseite der verpackten Lebensmittel. Und noch weniger Verbrauchern ist bewusst was hinter den ewigen Abkürzungen und Fachausdrücken wirklich steckt.

So leben wir in dem Gedanken dass wir durch eine schnelle und günstige Nahrung Geld und Zeit sparen. Doch treten erst einmal gesundheitliche Probleme auf, werden das vermeintlich gesparte Geld und die Zeit von Arztbesuchen und teuren Medikamenten wieder aufgebraucht.


„Die Nahrung, die Wir essen, kann entweder die sicherste und stärkste Form der Medizin

oder die langsamste Form von Gift sein.“

~ Ann Wigmore


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Diesem gefährlichen Trend muss man durch gezieltere Aufklärung entgegenwirken. Denn die Nahrung ist unser Treibstoff, der unseren Körper samt Organen durch das Leben trägt. Wir beugen durch eine bewusste und gesunde Nahrung vielen Krankheiten vor und sorgen dafür, dass wir sowohl physisch als auch mental leistungsfähiger sind und unser Leben in Balance zu unserer Umwelt funktioniert. Aus zahlreichen Studien ist bekannt, dass die Ernährungsweise stark mit unserem emotionalen Gemütszustand korreliert.

Unsere Empfehlung in Bezug auf Herkunft und Qualität unsere Nahrung ist eindeutig. Es mag etwas mehr Zeit und Geld in Anspruch nehmen sein Gemüse und Obst beim regionalen Bauern zu beziehen, doch jedem sollte es im Hinblick auf sein gesundheitliches Wohlergehen wert sein. Es ist nicht nur eine Investition in die eigene Gesundheit, es ist auch eine Investition in die eigene Region.

Wir legen einen sehr hohen Wert auf die Herkunft und Qualität unserer Nahrung und garantieren, dass die Nahrung in den jeweiligen Retreat Standorten regional bezogen wird und zu 100% biologisch angebaut wurde.


Der Herr hat Medizin aus der Erde geschaffen,

und der, der weise ist, wird sie nicht verabscheuen.

~ Ecclesiasticus


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Fleischesser, Vegetarier oder ganz Veganer?

Keine andere Frage in Bezug auf Ernährung löst wohl so enorme Diskussionen aus. Zunächst ist es wichtig zu sagen, dass wir grundsätzlich niemanden dafür verurteilen wie er isst. Als Ernährungsexperten ist es dennoch wichtig klar zu stellen welche Ernährungsphilosophie wir vertreten.

Die Frage ob Fleisch essen gesund ist oder nicht hängt dabei von vielen Faktoren ab. Ein wichtiger Faktor spielt dabei die Menge und Häufigkeit des Fleischkonsums. Wer täglich Fleisch konsumiert begünstigt durch erhöhter Eiweiß-und Fettaufnahme neben erhöhtem Krebsrisiko, Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Herzkreislauferkrankungen und Übersäuerung des Körpers.

Dabei spielt ein weiterer wichtiger Faktor eine entscheidende Rolle: die Qualität des Fleisches im Hinblick auf die Herkunft und Haltung der Tiere. Wer regelmäßig Fleisch konsumiert muss sich im Klaren sein, unter welchen Lebensbedingungen das Tier gelebt hat. Um die hohe Nachfrage an günstigem Fleisch zu gewährleisten, bedient sich die Fleischindustrie vielen Mitteln ertragreich Fleisch zu produzieren.


„Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt können daran gemessen werden, wie ihre Tiere behandelt werden.“
~ Mohatma Gandhi


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Die Tiere werden in lebenswidrigen Massentierhaltungen aufgezogen. Das Futter ist voller künstlicher Wachstumshormone und Antibiotika, die der Endverbraucher mit konsumiert. Ganz abgesehen von den ethischen Aspekten der Massentierhaltung, kann Fleisch voller Chemie nicht gesund für uns sein. Das entscheidende Problem liegt nicht darin, dass die Bürger Fleisch essen.

Es ist vielmehr die Menge und das fehlende Wissen über die Herkunft des Fleisches, wodurch wir diese Art von Massentierhaltungen heutzutage entstehen lassen. Wenn Menschen Fleisch konsumieren wollen, ist das bei einer ausgewogen Menge völlig legitim. Jedoch sollte ein höheres Bewusstsein für die Auswahl von Fleischprodukten geschaffen werden und welche ökologischen und gesundheitlichen Folgen eine solche Ernährungsweise beinhaltet.

Die steigende Zahl von Vegetariern weltweit zeigt deutlich, dass die Menschen bewusster werden bezüglich Ihrer Nahrungsauswahl. Eine ausgewogene vegetarische Lebensweise verringert beispielsweise das Risiko auf Übergewicht und erhöhtem Blutdruck. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt dauerhaft eine vegetarische Ernährungsweise.


„Ich bin der Ansicht, dass die vegetarische Lebensweise, durch ihre rein

physische Wirkung auf das menschliche Temperament,

das Schicksal der Menschheit am meisten beeinflusst.“

~ Albert Einstein


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Dabei ist es wichtig, dass Vegetarier sehr ausgewogen essen, um ausreichend Proteine aus pflanzlichen Quellen und lebenswichtigen B-Vitaminen aus Vollkornprodukten zu beziehen. Das Argument, dass Vegetarier unter Protein- und Mineralienmangel leiden ist daher bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährungsweise nicht zutreffend. Bei tierischen Produkten wie Eiern, Milch und Käse sollte man auch wie oben beschrieben auf die Herkunft und Qualität der Produkte besonderen Wert legen.

Denn auch hier versuchen Unternehmen der hohen Nachfrage an günstigen Milch-, Käse-und Eierprodukten durch Massentierhaltungen und diversen chemischen Zusatzstoffen nachzukommen. Ähnlich wie bei der Auswahl des Fleisches sollte hierbei nicht der Preis der ausschlaggebende Faktor für den Verbraucher sein.

Entscheidet man sich für den Verzicht von jeglichen tierischen Produkten ist es aus rein ethischer Sicht sehr lobenswert. Auch wenn zahlreiche Studien mittlerweile belegen dass bei Veganern Zivilisationskrankheiten deutlich seltener auftreten, sollte einiges bei der Nahrungsauswahl beachtet werden. Veganer können durch den Verzicht auf Milch-und Eierprodukten einige Nährstoffdefizite wie Eisen-, Vitamin- D, B12 und Calciummangel aufweisen.


„Zu essen ist eine Notwendigkeit, aber intelligent zu essen ist eine Kunst.“

~ La Rochefoucauld


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Deswegen ist es ratsam bei einer solchen Lebensweise seine Nahrung sehr bewusst nach dem Bedarf des Körpers zusammenzustellen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Besonders in der Anfangsphase der Umstellung auf eine vegane Ernährung sollte man regelmäßig Blutwerte kontrollieren lassen.

An dieser Stelle sei noch einmal deutlich gemacht, dass wir niemanden für seine Ernährungsweise verurteilen. Es ist jedem Menschen frei überlassen auf welche Art und Weise man sich ernährt. Unabhängig von der Art der Ernährung sollte sich jedoch jeder bewusst mit diesem Thema auseinander setzen und der Nahrungsaufnahme einen höheren Stellenwert geben.

Unsere Nahrung ist essenziell für unser Leben und sollte nachhaltig, ausgewogen und ökologisch sein. Ob Fleisch, Milch, Gemüse oder Obst, Chemie hat in unserer Nahrung definitiv nichts verloren!


„Dein Körper ist ein Tempel, aber nur wenn du ihn als einen behandelst.“

~ Astrid Alauda


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Die Kunst der Zubereitung macht den Unterschied!

Neben der Herkunft und Qualität der Nahrung, ist ein entscheidender Faktor des Nährstoffgehalts und der Nährstoffdichte die Art der Zubereitung. Die Nährstoffdichte bezeichnet das Verhältnis der Mineralstoffe und Vitamine zum Energiegehalt (kJ bzw. kcal) eines Lebensmittels. Je höher die Nährstoffdichte an gesunden Inhaltstoffen ist, desto hochwertiger ist das Lebensmittel.

Besonders Gemüse kann durch falsche Zubereitung den Großteil seiner Mineralien und Vitamine verlieren. Ob Gemüse, Fleisch oder Fisch, eine schonende Art der Zubereitung ist das Dünsten im eigenen Saft. Durch das Garen im eigenen Saft kann man die Nahrung ohne Zusatz von Fetten kalorienarm zubereiten und die wertvollen Vitamine erhalten.  Eine weitere ähnlich schonende Methode ist das Dämpfen.

Anstelle des eigenen Safts kommt hierbei ausschließlich wasserdampf zum Einsatz. Beide Methoden sind sehr schonenend und lassen sich problemlos ohne Einsatz von fetten zubereiten, was besonders bei kalorienarmen Diäten sinnvoll ist.

Entscheidet man sich dennoch seine Mahlzeit zu braten, sollte man auf die Verwendung der richtigen Öle besondere Acht geben. Zum Braten empfiehlt sich durch seine hohe Hitzebeständigkeit natives Kokos-oder Erdnussöl. Durch die hohe Hitze können bei anderen Ölen wie beispielsweise Olivenöl gesundheitsschädliche Nebenprodukte wie Acrolein entstehen. Ein wichtiger Indikator kann dabei die dunkle Rauchbildung während des Erhitzens sein. Grundsätzlich sollte man vermeiden seine bei starker Hitze zu braten.


„Auch in diesem High-Tech-Zeitalter ist die Low-Tech-Pflanze weiterhin

der Schlüssel zu Ernährung und Gesundheit.“

~ Jack Weatherford


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Superfoods! Sind die wirklich Super

Für eine ausgewogene Ernährung sind Superfoods eine ideale Möglichkeit fehlende Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien zu besorgen. Besonders bei Vegetariern und Veganern sollten sie ein fester Bestandteil der Ernährung sein.

Was genau sind Superfoods?

Der Begriff Superfood wird heutzutage häufig für Werbezwecke verwendet und verspricht den Verbrauchern allerlei Wunderwirkungen. Es existiert keine rechtlich eindeutige Definition, welche Lebensmitteln als sogenannte Superfoods benannt werden dürfen. Allgemein beinhaltet es alle Lebensmittel, die besonders viele wichtige Nährstoffe, Vitamine und Antioxidantien vereinen.

Welche Kriterien sollte ein echtes Superfood erfüllen?

  • Ein echtes Superfood ist möglichst naturbelassen und ökologischer Erzeugung
  • Es liefert eine überdurchschnittlich hohe Menge an bestimmten Nährtstoffen, Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien
  • Ein Superfood ist im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln ein vollwertiges Lebensmittel

Dabei spielt es keine Rolle welches Ursprungsland das Superfood hat. Es gibt zahlreiche heimische Superfoods, die eine hohe gesundheitsfördernde Wirkung auf uns haben. Hier findet Ihr 10 Superfoods, die super gesund machen!

Durch ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften können Superfoods zu therapeutischen Zwecken bei Krankheiten helfen und ein wichtiger Bestandteil für die Heilung sein. Dabei sollten sie vielmehr als vorbeugende Maßnahmen und in ausreichenden Mengen eingenommen werden, damit es erst gar nicht zu Krankheiten kommt.


“Deine Nahrung soll deine Medizin und deine Medizin soll deine Nahrung sein.”

~ Hippokrates


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Fasten macht Gesund und Glücklich

Fasten wird als teilweiser oder völliger Verzicht von Nahrungsmitteln oder bestimmten Genussmitteln bezeichnet. In vielen Religionen ist das Fasten noch heute ein fester Bestandteil der religiösen Praxis und soll u.a. zur Reinigung der Seele dienen.

Unabhängig von der Religion, wird das Fasten aus gesundheitlichen Gründen immer beliebter. Der Zweck eines sogenannten Heilfastens soll die Entgiftung und Regeneration des Körpers sein. Damit ist gemeint, dass schädliche Abbauprodukte im Körper durch das Fasten abgebaut und in Folge dessen ausgeschieden werden.

Das Heilfasten kann sich positiv auf Beschwerden wie Entzündungen, Bluthochdruck und Hauterkrankungen auswirken und besonders bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Arthritis oder auch Atemwegserkrankungen wie Asthma helfen.


„Sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe täglich Hautpflege und Körperübung und

heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei.“

~ Hippokrates


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Durch die generell abführende Wirkung beim Fasten kann es zusätzlich bei Verdauungsproblemen nützlich sein. Grundsätzlich ist es empfehlenswert einen Arzt seines Vertrauens aufzusuchen bevor über einen längeren Zeitraum hinweg gefastet wird.

Neben den gesundheitlichen Aspekten wirkt sich Fasten sehr positiv auf die Psyche aus. Gehen wir bewusst durch diesen Prozess, so schulen wir damit unsere Wahrnehmung und Willenskraft. Überwinden wir die anfängliche Phase von ca. 2-3 Tagen, unser Organismus auf Reserve umstellt und erste Entzugserscheinungen auftreten können, so folgt eine sogenannte „Fasteneuphorie“.

In dieser Phase fühlen wir uns regelrecht euphorisch und glücklich. Das kommt daher, dass die Konzentration des Glückshormons Serotonin im Gehirn steigt, während der Blutspiegel des Stresshormons Cortisol abfällt. Demnach fühlen wir uns nicht nur psychisch glücklicher, auch unser Körper wird gleichzeitig entspannter. Wir beginnen unsere Umwelt klarer zu sehen und unser Körpergefühl bewusster wahrzunehmen.

Dabei ist es wichtig, welche Fastenmethode zum Einsatz kommt und in welcher gesundheitlichen Verfassung wir uns befinden.


„Ich faste für mehr körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.“

~ Plato


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Arten des Fastens

Es gibt verschiedene Arten des Fastens, die unterschiedlich auf uns wirken. Da der Stoffwechsel jedes Menschen individuell funktioniert, ist es schwierig zu sagen welche Methode die effektivste ist. Die persönliche Erfahrung und Zufriedenheit sollte der ausschlaggebende Punkt für die richtige  Wahl des Fastens sein. Hier ein paar Fastenarten, die besonders beliebt sind:

  • Früchtefasten: ausschließlich Früchte, Gemüse, Kräuter und Nüsse
  • Säftefasten: nur Gemüse-und Obstsäfte
  • Teefasten: ausschließlich Tee

Beim intermittierenden Fasten (Intervallfasten) wechselt sich die Zeit des Fastens und der Nahrungsaufnahme in bestimmten Zeitabständen ab. Beliebt ist die 16:8 Methode, d.h. 16 Stunden wird gefastet und 8 Stunden bleiben für die Nahrungsaufnahme übrig.

Die Dauer des Fastens kann abhängig von der Methode und vom persönlichen Gesundheitszustand stark variieren (3-30 Tage). Wir raten es langsam anzugehen und nur zu fasten, wenn man erfahren und gesund ist. Plant man eine längere Fastenzeit, ist es wichtig vorher einen Arzt zu konsultieren. Wir nutzen das Fasten besonders in Regenerationsphasen, um unseren Körper und Geist zu reinigen, zu erholen und neu auszurichten auf folgende Belastungsphasen.

Fasten kann eine höhere Bewusstheit seiner eigenen Körperwahrnehmung schaffen und unterstützend in verschiedenen Meditationen wirken. Desweiteren kann es dazu beitragen unsere Nahrung mehr schätzen zu lernen und sich nach der Fastenzeit bewusster zu ernähren.


„Fasten ist eine natürliche Heilmethode. Wenn Tiere oder Wilde krank sind, fasten sie.“

~ Paramahansa Yogananda


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Kurz und knapp, gesunder Ernährung..

..bleibt nachwievor ein Gebiet verschiedenster Theorien und Mythen. Es ist schwierig den Überblick zu behalten. Grundsätzlich sollten unsere 5 goldenen Grundsätze einer gesunden Ernährung einen ersten Überblick verschaffen, worauf man bei seiner Nahrung achten sollte.

Achten wir mehr auf die Herkunft und Qualität unserer Lebensmittel, unserem Konsum an tierischen Produkten, auf welche Art wir unser Essen zubereiten, wie wir unserer Nahrung durch Superfoods am sinnvollsten ergänzen und ob wir hin wieder unserem Körper durch Fasten eine Pause gönnen, besitzen wir einen sehr guten Kompass, um auch in einer unübersichtlichem und Konsum fixierten Ernährungsmarkt den Überblick zu behalten.

Wir verfolgen den klaren Grundsatz: Je natürlicher unsere Kost, desto besser!